Während Kreative in der Filmbranche ihre Positionen zu KI bemerkbar machen und sogar einige Größen wie Martin Scorsese voll auf die neue Technologie setzen, hat sich der 20-jährige Kane Parsons fest ins Anti-KI-Lager verordnet, da er keinen Grund sieht, sie kreativ einzusetzen. Der Backrooms -Direktor sieht für generative KI kaum einen Nutzen, besonders nicht für Innovationen.
Im Gespräch mit The Australian (über Variety) erklärte Parsons, dass er die Technologie lieber verschwinden sehen würde. "Wenn ich mit den Fingern schnippen und generative KI für immer verschwinden lassen könnte, würde ich es wahrscheinlich tun", sagte er. "Kreativ gesehen habe ich keinen Spaß daran, diese Werkzeuge zu benutzen. Das vernichtet für mich völlig den Zweck."
Parsons beschrieb KI als "wirklich schädlich" für Kreativität und argumentierte, dass sie niemandem hilft, etwas Neues zu entwickeln. Aber er möchte eines Tages die Themen KI und deren Einsatz in einem zukünftigen Film erforschen.
"Was mich mehr interessiert, ist, es künstlerisch zu hinterfragen. Wir leben bereits in einer Welt, in der man nach draußen geht und es Werbetafeln und Schilder gibt, die offensichtlich KI-Müll sind. Das ist Teil unserer visuellen Realität geworden. Für mich fühlt sich generative KI weniger wie Innovation an und vielmehr wie ein Symptom eines breiteren kulturellen und wirtschaftlichen Verfalls", sagte er.
Parsons' Regiedebüt, Backrooms, erreichte am vergangenen Wochenende die Spitze der US-Kinokassen. Der Film ist stolz auf den Einsatz riesiger physischer Kulissen und engagierte sogar einen riesig großen Mann, um eine der Figuren im Film zu spielen, anstatt alles komplett mit CGI zu machen.
KI ist "ein Symptom des breiteren kulturellen und wirtschaftlichen Verfalls", sagt Backrooms Direktor
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